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Verfeuerungsmerkmale der verschiedenen Holzarten

Laubharthölzer haben pro Raummeter deutlich mehr Heizwert als Laubweichhölzer oder Nadelhölzer. Als Harthölzer eignen sich insbesondere Rotbuche, Hainbuche, Eiche, Esche und Birke, auch Nussbaum und Obstbäume. Laubholz brennt normalerweise bedeutend länger als Nadelholz, zudem verbleibt weniger Asche. Die Brenndauer ist wichtig für die Nachhaltigkeit der Wärme. Nadelholz brennt wesentlich langflammiger als die Laubhölzer und braucht daher mehr Flammraum und höhere Sauerstoffzufuhr, damit die reichen Harzanteile verbrennen und der Ofen nicht versottet.

Buchenholz gilt als das Kaminholz überhaupt, da es ein schönes Flammenbild und gute Glutentwicklung bei gleichzeitig nahezu keinen Funken(-spritzern) gewährleistet; zudem hat es einen sehr hohen Heizwert. Der Brennwert/Heizwert von Buchenholz wird oft als Referenzwert im Vergleich zu anderen Hölzern verwendet. Viele Menschen mögen den Geruch von brennendem Buchenholz. Buchenholz wird auch zum Räuchern von Lebensmitteln verwendet. Es ist universal einsetzbar, aber leider auch etwas teurer.

Eichenholz ist die erste Wahl bei allen Öfen (Kachelofen, Kaminofen, Werkstattofen), die tatsächlich der Wärmegewinnung dienen. Sein Heizwert ist ähnlich hoch wie der des Buchenholzes, aber es hat eine längere Brenndauer. Es wird für offene Kamine weniger bevorzugt, da es weniger Glut und kein so schönes Flammenbild wie z.B. Buchenholz hat.

Birkenholz wird oft für offene Kamine verwendet, da es im trockenen Zustand kaum Funken verursacht und neben seinem schönen Flammenbild auch für viele Menschen gut riecht. Birke hat - bezogen auf das Volumen - ca. 60% des Heizwertes von Buchenholz (bezogen auf das Gewicht ca. 90%). Birkenholz brennt zügig ab.

Eschenholz hat einen nahezu genauso hohen Brennwert/Heizwert wie Buche, entwickelt jedoch ein noch schöneres Flammenbild. Es ist deswegen ideal für offene Kamine, da es ebenfalls fast keine Funkenspritzer freisetzt. Leider ist Eschenholz in guter Qualität nicht nur ausgesprochen teuer, sondern ungewöhnlich schwer zu spalten und daher selten zu bekommen. Esche gilt als das "edelste" Holz. Es hat einen sehr eigenen Geruch, den die Mehrzahl der Menschen gerne riecht.

Fichtenholz ist ein schnell abbrennendes Holz, welches primär zum Anbrennen, teilweise auch als normales Brennholz verwendet wird. Zwar brennt Fichtenholz schneller ab, ist aber in Europa weit verbreitet und daher günstiger zu kaufen oder zu beschaffen. Sein Heizwert ist pro Kilo zwar größer als bei den meisten Harthölzern, beim geringen spezifischen Gewicht von 0,45 kg/l bei 15% Feuchtigkeitsgehalt ist es aber subjektiv schneller verbrannt. Im offenen Kamin eignet es sich aufgrund der platzenden Harzblasen nicht, es "spritzt" Glut, im Kessel eignet es sich, um schnell Wärme zu erzeugen ("Hochheizen" eines kalten Ofens).

Tannenholz brennt wie Fichte, hat aber keine Harzblasen. Es ist das klassische Brennholz des Alpenraums für offene Herdfeuer, heute aber kaum sortenrein zu erhalten. Es gibt viele weitere Hölzer, die als Brennholz gut geeignet sind. Besonders ungeeignet als Brennholz sind dagegen Pappel oder Weide.
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